Alexander Eissele ungeschminkt

PERSÖNLICH VORGESTELLT – MITARBEITENDE DES THEATERS

(Folge 8)

 

"das Glas ist immer halbvoll(Mein Motto für's Leben)

 

kurze Beschreibung in welcher Funktion im Theater, seit wann dort tätig

Klarinettist am Theater Lüneburg (und der, der gewollt oder nicht, die Stimmung hochhält)

Als Kind war mein Berufswunsch
das weiss ich gar nicht mehr – schon 53 Jahre her ?

Dass ich dann
die Klarinette zu meinem Beruf gemacht habe lag an Hugo Strasser – meine Eltern haben die Platten von dem legendären Bigband-Leiter raus- und runtergespielt – kurz vor seinem Tod hatte ich dann die unglaubliche Gelegenheit mit ihm und meiner Lumberjack Bigband zusammen Klarinette zu spielen (https://www.youtube.com/watch?v=-a0YLzQuqYY)

Ich arbeite am Theater, weil
ich das Glück hatte, am Tag des Probespiels besser zu spielen als die anderen (das ist wahrhaft Glück) und bei Peter und der Wolf ist die Katze musikalisch durch mich ausnahmsweise mal auf den Baum gekommen und nicht runtergefallen

Diese Eigenschaft hätte ich gerne
Geduld

Das mag ich gar nicht
fremde Menschen mit Skepsis und Vorurteilen zu begegnen

Glücklich bin ich
wenn ich mit dem tollsten Menschen dieser Welt – meine Frau – zu Hause in aller Ruhe Canasta spielen kann (und möglichst gewinne) und keiner was von mir möchte und das Telefon ausgesteckt ist

Ich würde gerne
in eine sichere und musikalisch erfüllende Zukunft schauen

Mit Angela Merkel würde ich gerne mal einen Kaffee/ Tee/ Wein oder Bier trinken, weil ich einfach checken möchte, wie Politiker ticken

Einer meiner Lieblingsorte in Lüneburg und Umgebung ist mein zu Hause bei meiner Frau…
Draussen: AGRON (Tapas-Bar) – dort haben wir unsere Hochzeit gefeiert

Mit Freundschaft verbinde ich auch mal unangenehm sein zu dürfen und vor allem die Erwartung an meine Freunde, nicht alles toll zu finden, was ich tue und mir das auch zu sagen – ich muss kritikfähig bleiben

Mein Tipp/ mein Highlight aus dem derzeitigen Programm unseres Theaters
West Side Story

Weil es kaum ein Stück gibt, wo U- und E-Musik besser zusammenpassen als bei Bernstein’s Wunderwerk

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